… ja, mit was denn wohl? Spinat? Nee. Wieder mit dem neulich noch so freudig angepriesenen Mangold? Ä-ä. Ich kann nur sagen, wappnet euch, liebe Leserinnen und Leser, denn es ist euer Freund, der (an dieser Stelle bitte den Trommelwirbel hinzudenken): Bärlauuuuuch! Hey! Entscheiden kann ich mich nur schwer, zwei Seelen wohnen, ach, in meiner Brust! Die eine beehrt den Bärlauch allenfalls mit einem genervten Naserümpfen doch die andere, ja, die andere ist ihm treu ergeben und kann nicht davon ablassen, neue Rezepte auszuprobieren. Ich habe die Bärlauch-Quiche neulich in einem Café gegessen und wollte sie nachmachen, denn sie hat mir wirklich sehr gut geschmeckt. Und bevor diejenigen, die die grünen Pflänzchen jetzt schon nicht mehr sehen können, mir den bösen Blick durch den Computer schicken, schnell zum Rezept. 

Für den Mürbteig (ausreichend für eine Quicheform mit 26 cm Durchmesser):250 g Mehl1/2 TL Backpulver1 Ei1/4 TL Salz125 g kalte Butter in Stückchen2 EL EiswasserFür den Belag:1 Bund Bärlauch3 Eier200 ml Sahne50 g Crème Fraîche2 Schalotten, sehr fein gehacktSalz, Pfeffer1 große Handvoll Kirschtomaten oder kleine Rispentomaten

Für
den Teig Mehl auf die Arbeitsfläche häufen, eine Mulde in die Mitte
drücken und alle Zutaten hineingeben. Alles gut miteinander verkneten,
dann zu einer Kugel formen und den Teig in Klarsichtfolie gewickelt im
Kühlschrank ruhen lassen. 
Für
den Belag Bärlauch waschen, trockenschleudern und grob hacken. Mit
einem Pürierstab zusammen mit der Sahne pürieren. Die Eier mit der Crème
Fraîche verrühren und das Bärlauchpüree unterheben. Fein gehackte
Schalotten dazugeben, vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Tomaten waschen und halbieren. Den Backofen auf 200°C vorheizen.
Nun
den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf der bemehlten Arbeitsfläche
ausrollen. Die gefettete Form damit auslegen, dabei an den Seiten einen
Rand von ca. 3 cm Höhe formen. Die Bärlauch-Masse einfüllen und die
Tomaten mit der Schnittfläche nach oben darauf verteilen. Im
vorgeheizten Ofen ca. 35 Minuten backen. 

Das Rezept für den Mürbteig
habe ich aus dem Stuber-Klassiker “Ich helf dir kochen” übernommen, der
Belag wurde schnell nach Quiche-Manier zusammengemischt. Auch kalt am
nächsten Tag hat mich die Quiche voll überzeugt und ich werde so wie es
aussieht dem Bärlauch in diesem Frühjahr noch eine ganze Weile treu
bleiben.  Entscheidung gefallen!